Sicherheit für Senioren

Thema des MitarbeiterInnen-Treffens in der Seniorenarbeit

Frau Klenk-Kaufmann begrüßte alle Beteiligten im Namen der VG. Für sie sei es eine Freude, dass wieder so viele Interessierte zu dieser „Sternfahrt“ erschienen sind. Diese Veranstaltungen finden meist vier Mal im Jahr in wechselnden Ortschaften statt. Auch der Ortsbürgermeister Jaques Garrido ließ es sich nicht nehmen, einige Worte zu sagen und die Anwesenden willkommen zu heißen. 
„Es wäre schön, wenn es auf der Welt nur erfreuliche Dinge gäbe.
Dem ist aber leider nicht so. Außer den Menschen, die mit einem reinen Gewissen durchs Leben gehen, gibt es auch Zeitgenossen, die mit ihren kriminellen Handlungen unsere Leben schwer machen.“

Frau Wiehler, die an diesem Tag die Organisation und Umsetzung vor Ort übernahm, stellte kurz das Café „60+“ vor. Die Senioren können sich dort jeden zweiten Mittwoch um 15 Uhr im ev. Gemeindehaus in Freimersheim treffen.

Danach hielt die Mainzer Polizeihauptkommissarin Eva Koch ihren Vortrag über die üblen Tricks der Verbrecher. Ihr Ziel ist es, die Menschen für die Betrugsmaschen zu sensibilisieren. Ältere Menschen seien oft Opfer dieser Maschen, da sie durch das zunehmende Alter, biologisch bedingt, schlechter sehen, hören und reagieren. Außerdem wird bei älteren Menschen oft ein hoher Bargeldbetrag vermutet sowie echter (Gold-) Schmuck. 

Die zwei beliebtesten und ältesten Tricks sind der „Enkeltrick“ und der
„falsche Polizeibeamte“. Beim Enkeltrick gibt sich der Betrüger am Telefon
als vermeintlicher Enkel aus und bittet die Großeltern um Geld. Frau Koch rät
dazu, keine Treffen zu vereinbaren und direkt aufzulegen, egal ob es unhöflich
erscheint oder nicht. Man solle sich erst beruhigen und dann mit einem Familienangehörigen darüber reden sowie den richtigen Enkel unter der bekannten Nummer anrufen und nachfragen, um festzustellen, ob es eine Betrugsmasche ist.

„Der falsche Polizeibeamte ruft Sie zu später Stunde an und warnt Sie, dass
in der Nachbarstraße eingebrochen wurde und Sie das nächste Ziel seien.
Ein Teil der Einbrecher konnte entkommen. Zur Sicherheit sollen Sie alle
Wertgegenstände in eine Tasche packen und sie der „Polizei“ übergeben,
damit diese sie zur Sicherheit aufbewahren kann. Lassen Sie sich auch
hier nicht am Telefon in ein Gespräch verwickeln und legen Sie auf!“, so
Koch weiter. Auch Anrufe aus dem Ausland sollten ignoriert werden, da
man von diesen in eine sehr teure Warteschlangeversetzt werden kann.

Frau Koch appellierte an die Senioren, aber auch an die allgemeine Bevölkerung, dass sich keiner schämen müsse, wenn solch eine Tat geschehen ist, und dass man sich immer bei der Polizei melden sollte, nur so könne geholfen werden.

Text: Li.P.

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