Seniorenarbeit in der VG Alzey-Land

Seniorenarbeit in der VG Alzey-Land

Am 13. März empfing die VG Alzey-Land alle ehrenamtlichen Mitarbeiter Innen der örtlichen Seniorenarbeit sowie die OrtsbürgermeisterInnen der VG und alle interessierten Senioren zum ersten Treffen im Jahr 2019 in den Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Alzey-Land.

Kernthema: „Mobil bleiben mit Bus und Bahn“.

Zum Auftakttreffen grüßte zunächst Bürgermeister Steffen Unger mit den Worten „Unsere Straßen entlasten, die Umwelt schonen! Allen Nutzern von Jung bis Alt soll der DB Regio Service zur Verfügung stehen“.

Das Mobilitätstraining soll Hemmschwellen nehmen.

VG Beigeordnete Ute Klenk-Kaufmann führte die knapp 30 TeilnehmerInnen durch den Nachmittag.

Das Mobilitätstraining gibt es seit nunmehr 3 Jahren. Was anfangs im kleinen Rahmen begann, ist heute viel gefragt. Manchmal wisse er gar nicht mehr, wie er all die Terminanfragen unter einen Hut bekommen solle, so Dirk Lehnhoff, Mobilitätstrainer der DB Regio Bus Mitte.

Seine Tipps für jede Busfahrt:

  • Die Reise richtig planen
  • Stark frequentierte Zeiten, wie während des Schülerverkehrs am Morgen, meiden

Und auch in Zeiten des Internets gibt es immer noch die gute alte Telefonhotline. Hier kann man Auskünfte zu den Ticketpreisen einholen, oder ganze Routen planen lassen.

Ein Tipp für alle Senioren, die öfters mit Bus und Bahn unterwegs sind:
„Die Karte ab 60“. Diese gilt im kompletten Verbundgebiet, kostet 40 €/Monat.

Einem Ausflug mit bis zu drei Enkelkindern unter sechs Jahren steht auch nichts im Weg, da diese Oma und Opa umsonst begleiten.

Mit dem Rollator zur Haltestelle, mit dem Bus sicher zum gewünschten Ziel! Bei allen Bussen der VRN handle es sich um Niederflurbusse.

Diese gehen laut Dirk Lehnhoff für ihre Fahrgäste in die Knie, um so einen barrierefreien Einstieg zu gewährleisten. Auch mit Rollstuhl sei das Fahren mit dem Bus, dank ausklappbarer Rampen, kein Problem.

Einzig E-Scooter müssen draußen bleiben, da diese derweil noch nicht den „Elchtest“ bestehen und die Kippgefahr zu groß sei.

Das Mobilitätstraining hält einem vor Augen, was eigentlich selbstverständlich sein sollte.

Beim Einsteigen und der Platzwahl wie Tarzan sicher von Haltegriff zu Haltegriff hangeln, Essen und Trinken lieber außerhalb des Bus genießen und auch das Stricken könnte während der Fahrt bei einem unerwarteten Bremsmanöver schneller ins Auge gehen, als man denkt. Ein spannender Nachmittag, der den Gästen viele Möglichkeiten der seniorenfreundlichen Nutzbarkeit der öffentlichen Verkehrsmittel aufgezeigt hat.

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