33. Weinfest der VG Alzey-Land in Framersheim

33. Weinfest der VG Alzey-Land in Framersheim

Guter Wein und ein tolles Programm mit vielen Highlights: Das alles gab es beim 33. Weinfest der Verbandsgemeinde Alzey-Land in Framersheim.

VG-Bürgermeister Steffen Unger versprach nicht zu viel, als er in seiner Eröffnungsrede verkündete: „Musik auf zwei Bühnen, das Singen der Chöre, die Weinprobe, der Familiennachmittag, hervorragende Weine und in diesem Jahr auch viel Wasser in den unterschiedlichsten Ausführungen – ob mit oder ohne Sprudel und aus verschiedenen Regionen – es ist alles da. Die Framersheimer wissen einfach, wie es geht!“

Drei Tage lang war das Weindorf in aller Munde, Weinfreunde und Genießer kamen, um sich von der ausgelassenen Stimmung und den einzigartigen Momenten verwöhnen zu lassen.

Ein besonderes Highlight der Festlichkeiten war auch in diesem Jahr die Weinprobe. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen begrüßte VG-Chef Unger die Gäste der restlos ausgebuchten Weinprobe im Hornbergerhof in Framersheim.

„Genießen Sie die guten Weine, das köstliche Essen und das, was Ihnen zu Ohren kommt“, forderte er die Gäste auf und machte anschließend die Bühne frei für Simone Renth-Queins.

„Man soll dem Leib was Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen!“ Mit diesem Zitat von Winston Churchill begrüßte die ehemalige Deutsche Weinkönigin die Gäste und verriet sogleich, was an diesem Nachmittag Programm war: Genuss pur!

Simone Renth-Queins führte charmant durch die spannende Genussreihe mit 14 Kreszenzen aus den VG-Gemeinden.

Eine Genussreise, die es in sich hatte: Vom leichtspritzigen 2018er Riesling über den schlanken, eleganten 2018er Weißen Burgunder bis hin zum unkomplizierten, weichen 2015er Dornfelder, „dem Wein zum Einkuscheln“ war alles dabei. Weine, die man einfach gern haben muss – genau wie die, die dahinter stehen. „Das Interessante an den guten Weinen ist der Mensch, der dahinter steckt. Es ist ein spezielles Völkchen, aber eines, das man einfach gern haben kann“, verriet Simone Renth-Queins schmunzelnd.

Musikalisch bereicherten die Spielleute Skadefryd die Weinprobe. Die Spielleute aus Bad Säckingen waren extra auf Wunsch der Gemeinde Framersheim angereist und unterhielten die Weinfest-Besucher auch in der Weinstraße.

Feine, auf die Weine abgestimmte Leckerbissen waren herzhafte Begleiter der Weinprobe.

Der Gesangsverein 1876 Mauchenheim eröffnete das traditionelle „Singen der Chöre“ in der Framersheimer Sport- und Kulturhalle.

Unter der Leitung von Heike Knobloch begrüßten die Sängerinnen und Sänger unter anderem mit einem Hit von Andreas Bourani „Auf uns“ die Freunde der
benachbarten Chöre. VG-Bürgermeister Steffen Unger moderierte durch das Programm: „Ich freue mich sehr, dass zehn Chöre unserer Einladung zu diesem traditionellen musikalischen Stelldichein gefolgt sind!“ Ein Stelldichein, das sich „hören lassen“ konnte.

So haben zum Beispiel der Gesangverein 1858 Flomborn den Wind belauscht, die Eppelsheimer den roten Wein besungen und die Chorgemeinschaft Bornheim-Lonsheim ein Mary Poppins Medley zum Besten gegeben.

Der MGV Albig besang unter anderem das Weinparadies, das mit Sicherheit in diesen drei Festtagen in Framersheim zuhause war.

Bewunderung hatte sich auch der Festumzug am Sonntag verdient.

Die Außentemperatur passte sich mit knapp 40 Grad den 40 Zugnummern an. Trotz dieser Hitze begeisterte der Umzug mit seiner Vielfalt die Zuschauer am Straßenrand.

Da gab sich die Flonheimer Weinkönigin Katharina Matthes ebenso die Ehre wie die neue VG-Weinkönigin Anna Glöckner. Insgesamt 40 Motivwagen und Fußgruppen aus den 24 Ortsgemeinden der VG bewegten sich durch Framersheim und wurden bejubelt.

Angeführt wurde der Festumzug von der Musikkappelle aus Erbes-Büdesheim und dem Framersheimer Backhaus. Die Ortsgemeinde Nack präsentierte mit ihrem Motivwagen das mittelalterliche Handwerk und arbeitete bei offener Flamme, und auch die Albiger Backesgrumbeere durften nicht fehlen.

Wie in jedem Jahr ist vor allem die Geschichte der Region ein großes Thema vieler FestumzugsNummern. So erinnerte bei den Eppelsheimern das Mammut an die Ortsgeschichte, der Motivwagen der Gemeinde Bechtolsheim stellte ein belebtes Petersbergmodell dar und Gau-Odernheim zog als mittelalterliche Erntegruppe und mit Schlossturm durch die Feststraße.

Dazu gesellten sich viele Musikzüge.

Den Abschluss bildete der Motivwagen der Gemeinde Gau-Heppenheim.
Sie wird im nächsten Jahr das VG-Weinfest ausrichten.

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