4. Treffen: Seniorenarbeit in der VG Alzey-Land

4. Treffen: Seniorenarbeit in der VG Alzey-Land

Zum vierten diesjährigen Treffen der in der Seniorenarbeit tätigen Ehrenamtlichen hatte Ute Klenk-Kaufmann, die Beigeordnete der Verbandsgemeinde Alzey- Land, in die Mühlwiesenhalle nach Mauchenheim eingeladen.

Als ersten Referenten begrüßte sie Ortsbürgermeister Udo Arm, der die gastgebende Gemeinde vorstellte. Arm begann mit der Geschichte des ehemals pfälzischen Dorfes, das mal zum Königreich Bayern, mal zum Großherzogtum Hessen, zu unterschiedlichen Kreisen, Energieversorgern und Kirchen gehörte und sich von Postleitzahl und Vorwahl her von den umliegenden Orten unterschied.

Heute nenne sich Mauchenheim „Pforte Rheinhessen- Pfalz“ und habe sich mit etwa 1.000 Einwohnern in den letzten Jahren sehr gut entwickelt. Mit eigener Kita, Grundschule, Bäckereifiliale, Gaststätte und gutem Internetanschluss lasse es sich in Mauchenheim gut leben und wohnen. Das rege Vereinsleben sowie touristische Attraktionen und das Wanderwegenetz böten gute Freizeitmöglichkeiten.

Für die Senioren gebe es neben vielerlei wiederkehrenden Veranstaltungen vierteljährliche Geburtstagsfeiern. Seine Nichte Christine Arm arbeite als Seniorenbeauftragte der Ortsgemeinde. Mit einfachen Mobilitätsübungen im Stehen und im Sitzen sorgte die ausmit gebildete Bewegungsbegleiterin Ursula Bott vor dem nächsten Vortrag für frischen Sauerstoff in den grauen Zellen. Sie erläuterte deren Wirkung und empfahl sie auch zwischendurch im Alltag durchzuführen.

Mit den Themen Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung befasste sich das Referat von Notar Martin Dümler. Oftmals schiebe man Gedanken an Siechtum, Sterben und Tod lange, manchmal zu lange vor sich her in der irrigen Meinung, dass automatisch Ehepartner oder Kinder die Angelegenheiten des nicht mehr Geschäftsfähigen übernehmen könnten. „Wenn Sie ein gerichtliches Betreuungsverfahren vermeiden und sicher sein wollen, dass Ihre medizinische Versorgung unverzüglich durchgeführt werden kann, sorgen Sie umgehend für eine Vorsorgevollmacht!“, riet Dümler und ging auf Zweck und Umfang der entsprechenden Verfügungen ein. An Beispielen erläuterte er, welche gesetzlichen Regelungen es bei Schenkungen, der Übergabe der Unternehmensführung, Grundstücksangelegenheiten und Sterbehilfemaßnahmen gibt. Er sprach über die Beschränkung von Entscheidungsbefugnissen und die Rolle des Betreuungsgerichts und riet, von Zeit zu Zeit, etwa vor Operationen, die Kontrolle bzw. Änderung der bereits notariell dokumentierten Festlegungen.

Klenk-Kaufmann verwies auf ausgelegte Broschüren und bedankte sich für die vorbereitete Kaffeetafel.

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