Schülerwettbewerb zur 200 Jahre Rheinhessen

Schülerwettbewerb zur 200 Jahre Rheinhessen

In einer Feierstunde hat der Altertumsverein für Alzey und Umgebung e.V. Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet, die sich mit künstlerischen Arbeiten zum Thema "200 Jahre Rheinhessen" hervorgetan haben.

Nach dem erfolgreichen und gut besuchten Kolloquium zur Favrot-Karte war dies nun die zweite Veranstaltung, die der Verein im Rahmen des Rheinhessenjubiläums veranstaltet hat.

Acht Schülergruppen präsentierten in der Aula des Römerkastells stolz die Ergebnisse ihrer Arbeit. Gleich vier Gruppen stellte das Gymnasium am Römerkastell Alzey, das dem Verein freundlicherweise die Räumlichkeiten für die Präsentation zur Verfügung stellte. Eine Gruppe der 10. Klasse hatte, unter der Leitung von Christian Eich, historische Postkarten mit modernen Aspekten versehen. Auch die Schüler um Bernd Kammer präsentierten künstlerisch bearbeitete Collagen.

Christoph Rüb erarbeitet mit der Fachschaft Darstellendes Spiel der Oberstufe ein biografisches Theaterstück, das herausragende Persönlichkeiten der Region in den Mittelpunkt stellte. Geradezu einen Imagefilm für Rheinhessen erstellte die Geschichts-AG um die Lehrer Eva Engel, Marek Dworaczek und Dr. Helmut Schmahl. Sie beschäftigten sich darin eingehend mit der rheinhessischen Identität. Die Gruppe von Dr. Verena Barthel-Stein und Heide Reich des Elisabeth-Langgässer-Gymnasiums hatte ein Theaterstück zur Namensgeberin der Schule inszeniert, während die Geschichtswerkstatt von Silke Aßmann-Busch und Jörg Adrian einen Beitrag eingereicht hat, der auch im kommenden Jahr noch im Ortsmuseum Flonheim zu sehen sein wird. Die Gruppe hatte im Rahmen einer Sonderausstellung die Veränderung einer Straße mit Hilfe von Einwohnerinterviews rekonstruiert.

Die Gruppe des Aufbaugymnasiums, unter der Leitung von Sabine Richardt, präsentierte unterdessen Skulpturen, die die zahlreichen Windräder der Region zum Thema hatte. Schüler der Realschule Plus Alzey näherten sich dem Thema, indem sie gemeinsam mit Leiterin Kirsten Rauschkolb und dem Kunstschmied Jochen Harbutt Kunstwerke aus Metall aus alten Materialien entstehen ließen, die im "Garten der Begegnung" einen Platz finden sollen.

Die Jury zeigte sich in ihrer abschließenden Beurteilung beeindruckt von den eingereichten Arbeiten. Der Vorsitzende des Altertumsvereins Steffen Unger betonte noch einmal den Aufwand und den Ideenreichtum der Arbeiten und verkündete sehr zur Freude der Schüler, dass alle Gruppen den ersten Preis, verbunden mit einem Preisgeld, erhalten. Im Anschluss an die Preisverleihung wurde gerne die Gelegenheit genutzt, einzelne Arbeiten zu betrachten und sich in geselliger Runde über die gelungenen Arbeiten auszutauschen.

Text/Foto: M. La.

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