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Spanien in Framersheim:
Hammerdorf-Aufgabe mit Bravour gelöst!

Hammerdorf Framersheim

 

Spanien in Framersheim: Hammerdorf-Aufgabe mit Bravour gelöst!

Die Framersheimer Hammerdörfler erledigten ihre SWR-24-Stunden-Aufgabe am 22./23.7.2010 mit großer Energie, viel Schwung und spontaner Fröhlichkeit.

Die SWR-Landesschau ließ am Freitag die Spannung bei ca. 150 erwartungsfrohen Aktiven im FCC-Clubheim beinahe unerträglich anwachsen, denn fast am Ende der Sendung gab endlich Jens Hübschen im Kostüm eines Torreros die 24-Std.-Aufgabe bekannt: Olé! Eine zünftige spanische Feier in rheinhessens Framersheim.

Nach einer längeren Schrecksekunde prasselten vielfältige Vorschläge der zahlreichen Bürger vor laufenden Kameras auf die Organisatoren nieder. Da war an Ideen wahrlich kein Mangel - alles wurde schließlich bei passenden Getränken geordnet, gewichtet, organisiert und angeschoben.
Noch keine Stunde später begannen schon die Gerüstbauer den Freien Platz mit Tribünen in ein Zuschauerrund zu verwandeln. Viel herbeigeschleppter Sand ergab eine „echte“ spanische Stierkampfarena, an deren einen Seite die Schutzhütte Stück um Stück in ein spanisches Restaurant hoher Güte umfunktioniert wurde. Gegenüber inspirierte der Bachlauf zum Umbau in einen Meeresstrand mit Ballermann-Bar. Super!
Noch nach der Mitternachts-Gulasch-Suppe wurde gearbeitet und wieder früh morgens entstand unter den fleißig malenden Händen an den Tribünen die täuschend echten  Mauerkulissen - durch Planen bis kurz vor der Live-Sendung gegen Regen geschützt.
Stunde um Stunde intensivierte sich der Eindruck eines spanischen Dorffestes. Immer mehr Bürger und Gruppen zeigten die Ergebnisse ihre fleißigen Arbeiten, die Stimmung wurde spanischer...
Befreundete Karnevalsgruppen liehen Kostüme, zu Hause wurde aus Kisten und Kasten spanisches zusammengesucht, im Rathaus nähten fleißige Hände spanische Fahnen, während dort unter zahlreichen Kostümen passende Teile ausgesucht wurden.
Klar, dass zugleich ununterbrochen von unermüdlichen Aktiven für das leibliche Wohl all der Helfer und Mitwirkenden in der Festschenke bestens gesorgt wurde: es gab nicht nur den eigens von der IG Jakobspilgerweg kreierten Hammerwein, sondern u.a. auch Rollbratenbrötchen, Fleischwurst und Gulaschsuppe.
Währenddessen rückte der SWR mit großer Technik an und baute zügig die Spielfläche in ein Fernsehstudio um. Ab 14 Uhr begannen unter professioneller Regie die Proben, die allen großen und kleinen Beteiligten große Geduld und Disziplin abforderten. Schließlich mündete alle Arbeit in die Generalprobe, zu der -wunderbar- von allen Seiten mehr und mehr Spanierinnen und Spanier herbeiströmten und den schnell immer knapper werdenden Platz zunehmend mit fröhlicher Stimmung füllten. Dann -es waren vielleicht 300 Aktive da- begann es ab 18.15 Uhr bei zum Glück beständigem Wetter ernst zu werden. Unter begeisternden Olé-Wellen ging vor der Ballermann-Kulisse die Live-Anmoderation auf Sendung. Und 30 Minuten später begann für die SWR-Zuschauer live die Sonne aufzugehen, als -auch professionell geschminkt- die Tanzgruppe „Hammerdorf“ loslegte und die mitreisend akrobatisch aufwartenden Flamengo-Tanzgruppe die Stimmung anheizte. Die Kameras „begleitete“ nun ein gewichtiges Touristenpaar auf ihrem Weg zum spanischen Strand. Dabei kreuzten sie den Gang einer Jakobsweg-Pigergruppe, die „Weit ist der Weg“ singend in Kutten und mit Pilgerstäben in langer Reihe durch die Arena zog, abgelöst von den singenden spanischen Hammer-Kindern. Dem folgte ein kurzer aber begeistert unterstützer (unblutiger) Kampf des stolzen Toreros mit einem (zwei-Männer) Stier, woraufhin die spanische Nationalmannschaft zu einem Trainingsspiel einlief, begleitet von der live gesungenen spanischen Nationalhymne, wonach die Ballkünstler heftig von den jubelnden Zuschauern angefeuert wurden. Schließlich errreichte das Paar den Meeresstrand mit Strandkorb, Surfern und burgenbauenden Kindern. Doch konnten sich die Zuschauer auf den hohen Rängen und im weiten Rund nicht der aufkommenden Ballermann-Party entziehen, als die singende Ballermann-Truppe in gereimter Form chorisch das Publikum mächtig aufmischte. Da blieb keine Hand ruhig, kein Mund geschlossen. Dieser Superstimmung konnte -und wollte- sich auch nicht die Moderatorin des SWR entziehen. Schließlich endete alles am Arenarand beim spanischen Restaurant, wo es framersheimer Tortillas aus zwei riesigen Pfannen von (fast) identischen spanischen Köchen ausgegeben wurde.
Die Live-Sendung war damit nun bravourös gemeistert, aber die spanische Party noch lange nicht beendet - darüber ging spät noch der Vollmond auf...



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